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Fakten, Zahlen, Highlights – Alles Wissenswerte zu den wichtigsten Holzarten

In der Holzdatenbank finden Sie alle wissenswerten Details zu bestimmten Hölzern. Mit der praktischen pdf-Druckfunktion können Sie auch gleich mühelos Ihren Kunden ein Fact-Sheet mit allen Informationen zur gewünschten Holzart präsentieren.


Fichte (Gemeine-)

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Botanischer Name:Picea abies
Bezeichnung Französisch:épicéa
Bezeichnung Englisch:Norway spruce
Europ. Kurzzeichen gem. DIN EN 13556:PCAB
Herkunft:Europa ohne Mittelmeergebiet
Brinellhärte N/mm2):12
Jankahärte Pound-force:660
Gewicht Rundholz kg/m3:600
Gewicht getrocknet (ca. 15%) kg/m3:500
Baumhöhe (maximal) m65
Durchmesser (maximal) cm200
Alter (maximal)1000 Jahre
VerwendungKonstruktionsholz im Innenausbau, Dachstühle, Deckenbalken, Dielen, Schälholz für Sperrplatten. Schalungen, Furniere für Wand- und Deckentäfel, Türen, Parkett

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Die Gemeine Fichte – Ein Gebirgsbaum, der seinesgleichen sucht

Aus der Pflanzengattung Picea (Fichten) ist die Gemeine Fichte die einzige Art, die in Mitteleuropa heimisch ist. Die Fichten zählen zur Familie der Kiefergewächse (Pinaceae). Nicht selten wird die Gemeine Fichte wegen der rötlich gefärbten Rinde fälschlicherweise als Rottanne bezeichnet. Sie gilt als wirtschaftlich wichtiger Holzlieferant.
 
Gemeine Fichte: Vorkommen
 
Die Gemeine Fichte kommt insbesondere in Mittel-, Ost- und Nordeuropa vor. Fast 40% der deutschen Waldfläche besteht aus Fichtenholz. Die Gemeine Fichte ist in den Alpen, auf dem Balkan, in den Mittelgebirgen und in den Karpaten weit verbreitet. Doch auch in den nördlichen Regionen, in Polen, Russland und in Skandinavien, ist sie heimisch. Die Gemeine Fichte liebt das feucht-kühle Klima und kann als Gebirgsbaum bezeichnet werden. Wenn sie in tieferen Lagen anzutreffen ist, dann nur dank Menschenhand – beispielsweise in Aufforstungen oder als Zierbaum.
 
Das Holz der Gemeinen Fichte ist forstwirtschaftlich nicht wegzudenken
 
Da die Gemeine Fichte besonders schnell wächst, ist sie als Nutzholz unter anderem auch so interessant. Splint- und Kernholz sind weder im trockenen noch im feuchten Zustand leicht unterscheidbar. Durch die unterschiedlichen Jahresring-Breiten und das hellere Früh- und dunklere Spätholz lassen sich Farbe und Struktur bestimmen. Während das frisch gehobelte Holz der Gemeinen Fichte fast weiß und matt glänzend ist, ist das Spätholz gelblich- bis rötlichbraun gefärbt. Durch den regelmäßigen Wechsel von Früh- und Spätholz werden auf den tangentialen Flächen Fladern und bei Radialschnitten schmale Streifen sichtbar. Je stärker der Lichteinfall, desto eher neigt das weißliche Holz zu Vergilbung.
 
Fichtenholz: Trocknung und Bearbeitung
 
Die verschiedenen Fichtenarten unterscheiden sich in Bezug auf ihre Eigenschaften und das Holzbild maßgeblich. Fichtenhölzer sind leicht, weich und ziemlich elastisch und tragfähig. Solange die Trocknung der Fichtenhölzer nicht zu scharf verläuft, sind keine Probleme zu erwarten. Ansonsten kann es zu einer feinen Rissbildung kommen, wodurch die Qualität beeinträchtigt wird. Das Stehvermögen kann im Großen und Ganzen als gut bezeichnet werden; bei Drehwuchs können jedoch Verziehungen auftreten. Wenn die Zahl und Größe der Äste gering ist, ist Fichtenholz leicht zu bearbeiten und gut zu schälen.
 
Fichtenhölzer zeichnen sich durch die relativ guten Festigkeitseigenschaften aus. Deshalb können sie überall dort eingesetzt werden, wo extreme Belastungen oder die Oberfläche abnutzende Effekte nicht zu erwarten sind. Das Holz der Gemeinen Fichte entspricht einem tadellosen Preis-/Leistungsverhältnis. Unbehandeltes Fichtenholz sollte jedoch nicht zum Einsatz kommen, wenn es Feuchtigkeit ausgesetzt wird.

Parkettbeispiele

Fichte gedämpft gebürstet FI-S-008

Anwendungsbeispiele

Fichte Versaille Tafel 2 HPS 034

Dokument geändert am: 02.11.2010 09:57

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