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Fakten, Zahlen, Highlights – Alles Wissenswerte zu den wichtigsten Holzarten

In der Holzdatenbank finden Sie alle wissenswerten Details zu bestimmten Hölzern. Mit der praktischen pdf-Druckfunktion können Sie auch gleich mühelos Ihren Kunden ein Fact-Sheet mit allen Informationen zur gewünschten Holzart präsentieren.


Douglasie (Oregon Pine)

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Botanischer Name:Pseudotsuga menziesii
Bezeichnung Französisch:Douglas
Bezeichnung Englisch:Douglas fir
Europ. Kurzzeichen gem. DIN EN 13556:PSMN
Herkunft:Europa, Westküste Nordamerika
Brinellhärte N/mm2):20
Jankahärte Pound-force:660
Gewicht Rundholz kg/m3:700
Gewicht getrocknet (ca. 15%) kg/m3:500
Baumhöhe (maximal) m90
Durchmesser (maximal) cm200
Alter (maximal)1000 Jahre
VerwendungKonstruktionsholz im Innen- u. Aussenbereich, Schiffsbau, Parkett. Schälholz für Sperrplatten, Furniere für Türen-, Decken- und Wandverkleidungen

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Die Douglasie – Parkbaum und Wirtschaftsikone

Das Holz der Douglasie ist vielseitig einsetzbar. Farblich betrachtet ähnelt es mit seinen rötlichen Farbnuancen dem Holz der Lärche. Die Einsatzbereiche der Douglasie erstrecken sich von der Verwendung als Furnierholz (Schälholz), Ausstattungsholz (Parkett, Möbel, Vertäfelung) bis hin zum Konstruktionsholz für mittlere Ansprüche im Innen-, Erd- und Wasserbau. Weiters wird das Holz der Douglasie für den Bau von Türen und Fenstern verwendet. Auch als Spezialholz für Schiffsmasten, Rammpfähle, Schwellen und Fässer kommt es zur Anwendung.
 
Das Holz der Douglasie ist im Kern besser imprägnierbar als beispielsweise Fichtenholz. Es gilt als das beste Holz überhaupt, wenn es um den Bau von Dachstühlen geht. Außerdem hat das Douglasienholz den Anspruch, in Deutschland als Bauholz für tragende Konstruktionen zugelassen zu sein. Die Resistenz der Hölzer der Douglasie ist wirklich bemerkenswert.
 
Die Douglasie wird in Nordamerika und in vielen anderen Ländern wo ähnliche Wachstumsbedingungen gegeben sind, angebaut. Das Holz, welches aus europäischer Anzucht kommt, stammt von noch jungen Bäumen, weswegen es an das grobjährige Holz älterer Bäume nicht herankommt.
 
Charakteristika der Douglasie
 
Die Douglasie kann bei günstigen Bedingungen bis zu 90 m hoch werden und einen Umfang von 400 cm erreichen. Im Nordamerika gibt es Bäume, die bis zu 1.000 Jahre alt sind. Dort gilt das Holz der Douglasie als eines der wichtigsten Nutzhölzer überhaupt. Der Schaft ist bis zu 20 m astfrei, durchschnittliches Nutzholz weist einen Umfang von 200 cm auf. Die Rinde ist bei jüngeren Bäumen dünn und dunkelgrau bis grünlich gefärbt. Bei älteren Bäumen wird sie bis zu 35 cm dick, ist rau und furchig und verfügt über breite, wunde Schuppen.
 
Douglasienhölzer sind sehr tragfest und hart
 
Splint- und Kernholz setzen sich bei der Douglasie sehr gut voneinander ab. Der Splint ist fast weiß oder gelblichweiß mit wechselnder Stärke – meist jedoch nicht über 5 cm. Das Kernholz ist rot bis rötlichbraun oder gelblich gefärbt. Die Jahresringe zeigen eine scharfe Abgrenzung. An der Luft dunkelt das Holz nach und erreicht eine rötlichbraune Färbung.
 
Eines der festesten Nadelhölzer ist Oregon Pine. Das Holz ist trocken und hart, mäßig schwindend und ziemlich säurefest. Weiters sind die Hölzer der Oregon Pine harzhaltig, mittelschwer, meist geradfasrig und von schöner Textur. Oregon Pine Holz lässt sich sehr gut bearbeiten und auch polieren. Wird es der Witterung ausgesetzt, quillt es nur wenig, verliert dann aber beim Trocknen nicht seine Form. Wenn man das Gewicht bedenkt, kann das Holz der Oregon Pine ungemein tragfest sein. Vergleicht man die nordamerikanische Douglasie mit der Tanne, Fichte oder auch Lärche, muss gesagt werden, dass sie sich im positiven Sinne von diesen Bäumen abzuheben vermag.
 
Douglasie: Bearbeitung und chemische Reaktionen
 
Die Douglasie zählt – bei Jahresringbreiten von ca. 1-3 mm – zu den härtesten Nadelhölzern. Daraus resultieren auch die beeindruckenden Festigkeitseigenschaften. Feinjährige Qualitäten sind von geringerem Gewicht, sind dafür aber auch leichter bearbeitbar. Grobjährige Hölzer der Douglasie neigen beim Stemmen oder Nageln zum Platzen. Die Verarbeitungs- und Verleimungseigenschaften ähneln denen der Kiefern. Die Douglasie reagiert jedoch chemisch in Verbindung mit Eisenmetallen oder Feuchtigkeit: Reaktionsverfärbungen setzen ein, welche der Pilzbläue optisch betrachtet nahe kommen. Bei der Außenverwendung und in Feuchträumen sollten deshalb Nichteisenmetalle zum Einsatz kommen.
 
Das Stehvermögen der Douglasie ist hervorzuheben. Weiters ist auch die Pilzresistenz eine positive Eigenschaft der Douglasie, was einer Verwendung im Außenbereich zu Gute kommt. Bei einer starken Erwärmung neigt das Holz der Douglasie dazu zu harzen. Die technische Trocknung bereitet nur dann eventuelle Schwierigkeiten, wenn es um größere Stärken geht: dann kann auf den Oberflächen eine feine Rissbildung zutage treten.

Parkettbeispiele

Douglasie gebürstet DOU-S-008Heimisch Douglasie gebürstet geölt

Dokument geändert am: 05.10.2010 14:47

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