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Fakten, Zahlen, Highlights – Alles Wissenswerte zu den wichtigsten Holzarten

In der Holzdatenbank finden Sie alle wissenswerten Details zu bestimmten Hölzern. Mit der praktischen pdf-Druckfunktion können Sie auch gleich mühelos Ihren Kunden ein Fact-Sheet mit allen Informationen zur gewünschten Holzart präsentieren.


Eibe

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Botanischer Name:Taxus baccata
Bezeichnung Französisch:if
Bezeichnung Englisch:yew
Europ. Kurzzeichen gem. DIN EN 13556:TXBC
Herkunft:Europa ohne Mittelmeergebiet
Brinellhärte N/mm2):30
Gewicht Rundholz kg/m3:810
Gewicht getrocknet (ca. 15%) kg/m3:740
Baumhöhe (maximal) m25
Durchmesser (maximal) cm400
Alter (maximal)2800 Jahre
VerwendungKunsttischlerarbeiten, Drechsler-, Schnitz- und Bildhauerholz, Musikinstrumente, Messwerkzeuge, Deckfurniere, Parkett

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Die Eibe – Dekorative und hochwertige Hölzer

Die Eiben (Taxus) stellen eine Pflanzengattung in der Familie der Eibengewächse (Taxaceae) dar. Eiben sind entweder immergrüne Sträucher oder kleine bis mittelgroße Bäume. Die Rinde der jungen Äste verfügt über eine grüne oder gelblich-grüne Färbung. Der untere Bereich der Zweige ist mit einigen Knospenschuppen versehen. Wird die Eibe älter, verfärbt sich die Rinde rötlich-braun. Ältere Äste weisen eine schuppige, rötlich-braune Borke auf.
 
Das Vorkommen der Eibe
 
Eiben sind vor allem in der gemäßigten Zone der Nordhalbkugel zuhause. Sie gedeihen von den U.S.A. bis hin nach Mexiko, Guatemala und El Salvador. Im Südosten Asiens wächst die Eibe in den tropischen Gebirgswäldern und überschreitet auch den Äquator. Im Norden kommt die Eibe in den tieferen Lagen vor, im Süden in Höhenlagen bis zu 3.000 m.
 
Eibenholz: Eigenschaften
 
Fast alle Arten der Eibe enthalten das giftige Alkaloid Taxin, die Pazifische Eibe beispielsweise jedoch nicht. Die Borke, die Nadeln und auch die Samen – der rote Samenmantel ausgenommen – gelten als toxisch.
 
Das Splintholz der Eibe ist sehr schmal und gelblich gefärbt. Da das Kernholz im frischen Zustand rot leuchtet, grenzt es sich sehr vom Splint ab. Später verfärbt sich das Kernholz dann rotbraun oder orangebraun, oft zeigt es violette Nuancen. Es glänzt wenig.
 
Eibenholz: Jahresringe und edle Möbelstücke
 
Die Grenzen zwischen den Jahresringen sind sehr deutlich erkennbar. Die Übergänge vom Früh- zum Spätholz innerhalb der Jahresringe ergeben sich allmählich. Der Jahresringverlauf ist eng, mit einem schmalen und dunklen Spätholz. Die Holzstrahlen sind sehr fein und unregelmäßig angeordnet, Harzkanäle fehlen. Die Fladerung beim Holz der Eibe ist besonders markant, die Streifung eng. Die Hölzer der Eibe sind feinjährig, homogen und ganz besonders dekorativ.
 
Eibenholz ist gering schwindend. Das Stehvermögen ist gut. Das Holz der Eibe ist hart, zäh und auch elastisch. Feuchtigkeit macht dem Eibenholz wenig aus, es zeigt sich resistent. Es ist das einzige einheimische Nadelholz, welches im Holz und in der Rinde keinerlei Harze aufweist.
 
Eibenholz dient besonders in der Holzbildhauerei und bei Kunstschnitzereien. Eibenfurnier wird nur bei der Herstellung von besonders edlen Möbelstücken verwendet.

Dokument geändert am: 19.01.2011 15:30

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