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Fakten, Zahlen, Highlights – Alles Wissenswerte zu den wichtigsten Holzarten

In der Holzdatenbank finden Sie alle wissenswerten Details zu bestimmten Hölzern. Mit der praktischen pdf-Druckfunktion können Sie auch gleich mühelos Ihren Kunden ein Fact-Sheet mit allen Informationen zur gewünschten Holzart präsentieren.


Poplar, Yellow (amerikanisches Whitewood)

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Botanischer Name:Liriodendron tulipifera
Bezeichnung Französisch:tulipier
Bezeichnung Englisch:American whitewood
Europ. Kurzzeichen gem. DIN EN 13556:LITL
Herkunft:Östliche Vereinigte Staaten
Brinellhärte N/mm2):19-25
Jankahärte Pound-force:540
Gewicht Rundholz kg/m3:710
Gewicht getrocknet (ca. 15%) kg/m3:440
Baumhöhe (maximal) m60
Durchmesser (maximal) cm150
Alter (maximal)450 Jahre
VerwendungTüren, Fenster, Furniere, Sperrholz, Verschalungen, Regale, Gussformen

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Der Tulpenbaum – Parkbaum und Holz-Wirtschaft

Der Tulpenbaum auch Poplar genannt ist eine Baumart, die in Nordamerika heimisch ist. Er zählt zur Familie der Magnoliengewächse (Magnoliceae) und wird auch Amerikanischer Whitewood genannt. Der Tulpenbaum verfügt nicht über spezielle einzelne Merkmale, sondern wartet mit einer Verbindung von ausgewogenen und verwendungsvielfältigen Eigenschaften auf. Dies macht das Holz des Amerikanischen Whitewood zu etwas Besonderem. Auch die Verarbeitung geht leicht von der Hand.
 
Amerikanischer Whitewood: Einsatzgebiete und Eigenschaften
 
Der Tulpenbaum zählt im Nordosten Amerikas zu den wichtigsten Laubbäumen überhaupt, Aus dem Stammholz werden insbesondere Türen, Fenster, Furniere, Sperrholz, Verschalungen, Regale und Gussformen hergestellt. Weiters kommt das Holz des Amerikanischen Whitewood in punkto Spielwaren, Körbe, Musikinstrumente und auch Särge zur Verwendung. Schwächeres Holz dient bei der Bleistift- und Zündhölzer-Produktion.
 
Das Holz des Amerikanischen Whitewood ist rissfest, stabil und nagelfest. Das Kernholz zeigt sich dauerhaft, das Splintholz weniger. In den Süd-Appalachen wird das Holz des Tulpenbaumes als Rohstoff für die Zellstoff- und Papierherstellung eingesetzt. Der Amerikanische Whitewoods nimmt deswegen auch eine wichtige Rolle in der Holz-Wirtschaft ein.
 
Der Tulpenbaum und die Ästhetik
 
Da der Tulpenbaum eine optische Faszination ausstrahlt, nicht zuletzt durch die großen und schönen Blüten und die herbstlich attraktive Färbung, wird er auch in Europa als Park- und Zierbaum gerne gepflanzt. Der Amerikanische Whitewood ist auch als Bienenweide bekannt.
 
Amerikanischer Whitewoods – Splint- und Kernholz
 
Der Splint des Tulpenbaumes ist beinahe weiß, die Breite hängt vom Standort und auch vom Alter ab und schwankt zwischen 4 und 15 cm. Das daraus geschnittene Holz nennt man in Amerika „White poplar“. Das grünlichgelbe innere Holz – eine echte Verkernung liegt nicht vor – kann durch dunkelgrüne, rötliche und sogar schwarze Felder und Streifen gezeichnet sein; man spricht von „Calico Poplar“. Wird das Holz des Whitewood sehr der Sonneneinstrahlung ausgesetzt, verfärbt es sich olivgrün.
 
Die Trocknung der Tulpenbaumhölzer
 
Das Holz des Tulpenbaumes ist mäßig leicht und verfügt über dementsprechende Festigkeitseigenschaften. Der Aufbau ist gleichmäßig und Unterschiede hinsichtlich Porung, Dichte oder Härte sind nicht zu verzeichnen. Aus diesem Grund entstehen gute Voraussetzungen für die Trocknung, Bearbeitbarkeit und das Stehvermögen. Sowohl die technische als auch die natürliche Trocknung bereiten keinerlei Probleme. Die Hölzer des Whitewoods überzeugen durch eine hohe Schwindung und ein gutes Stehvermögen bei Beginn der Trocknung.

Dokument geändert am: 06.02.2012 11:10

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